Yohimbe Rinde | Maca Wurzell | Ginseng Wurzel | Arginin | Damiana | Chrysin | Butea Superba | Zimt | Vanille | Ingwer | Muskatellersalbei | Thymian | Basilikum | Kakao | Ylang-Ylang | Patchouli | Moschus

Die Potenzstörung, auch Impotenz, ist eine Sexualstörung, bei der, trotz mehrfacher Versuche, es dem Mann nicht gelingt, eine befriedigende Erektion zu bekommen. Da dies jedoch auch ein Vorbote für schwerere Erkrankungen sein kann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Doch für viele ist dies immer noch ein Tabu- Thema und sie haben Hemmungen zum Arzt zu gehen. Das kann aber schließlich dazu führen, dass auch die Partnerschaft und die Lebensqualität beeinflusst werden. Einige Ursachen für eine Potenzstörung sind organische Ursachen wie z.B. Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Operationen oder eine Folge von langem Alkohol- oder Drogenkonsum. Aber auch Stress, Depressionen, Erschöpfung oder einfach das Alter können Ursachen für die Potenzstörung sein. Jedoch kann mit Hilfe des Urologen die Ursache gefunden und schließlich auch behandelt werden. Meist erfolgt anschließend die Behandlung mit potenzsteigenden Mitteln, die in der Lage sind die Beschwerden zu lindern.
Die weitere Entscheidung welches potenzsteigende Mittel genommen werden möchte muss nun entschieden werden, neben den bekannten synthetischen Potenzmitteln sind in zwischen auch bereits viele natürliche Potenzmittel auf dem Markt.
Das bekannteste synthetische Potenzmittel ist Viagra. Dieses Produkt gibt es schon seit 1998 und nutzt die Wirkung von Sildenafil. Dabei wird der Abbau des Muskelentspanners im Schwellkörper verhindert, dass zu einer verstärkten Erektion über mehrere Stunden führt. Jedoch hat Viagra auch Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, Rötungen im Gesicht, Magenbeschwerden, Schwindelgefühl oder Störungen beim Sehvermögen.
Ein weiteres synthetisches Protenzmittel ist das Levitra. Es enthält den Wirkstoff Vardenafil und ist seit ende 2003 auf dem Markt erhältlich. Der Wirkstoff wirkt direkt auf die Förderung der Durchblutung des Penis und wird oral eingenommen. Auch Levitra hat Nebenwirkungen und darf z.b. nicht bei vorhandenen Herzleiden eingenommen werden. Zu den Nebenwirkungen gehören, unter anderem, Kopfschmerzen, Errötung, Übelkeit, Schwindel, Sehstörung sowie hoher oder niedriger Blutdruck.
Sowohl Viagra als auch Levitra dürfen nur mit Absprache des Arztes eingenommen werden, da diese sonst zu schweren Nebenwirkungen führen könnten.
Neben den synthetischen Potenzmitteln gibt es aber auch die natürlichen Potenzmittel. Diese haben, abgesehen von leichten körperlichen Reaktionen, keine Nebenwirkungen, sondern nutzen das ganze Wirkungsspektrum aus Mutter Natur. Diese Potenzmittel werden auch ganz oft als Nahrungsergänzungsmittel gesehen. Jedoch werden die pflanzlichen oder natürlichen Potenzmittel immer noch gerne belächelt und man hält doch an den synthetischen Potenzmitteln fest.
Zu den natürlichen Potenzmitteln gehören z.B.:
1) die Yohimbe Rinde
In West-Afrika wächst der Yohimbebaum ebenso wie im tropischen Südamerika. Heute ist die Yohimbe eines der bekanntesten pflanzlichen Potenzmittel. Doch auch als Mittel zur Verminderung von Prostataenzündungen oder zur Behandlung bei Menstruationsbeschwerden kommt es zum Einsatz. Diese Potenzmittel arbeitet mit Hilfe des Wirkstoffs Yohimbin, das einen biochemischen Ablauf verstärkt, der wichtig ist für die männliche Erektion. Außerdem sorgt es für eine gewisse Streßreduzierung in dem es die Stressrezeptoren blockiert, das gleichzeitig zu einer Steigerung der Potenz führt. Es kann aber auch zu Nebenwirkungen wie Hitzgefühl, Unruhe oder Herzklopfen kommen.
2) die Maca Wurzel
Diese Wurzel wächst in den Hochebenen der Anden, trotz der dort herrschenden harten Klimabedingungen. Ohne Nebenwirkung führt diese Maco Wurzel, sowohl beim Mann als auch bei der Frau, zu einem steigenden Liebesgefühl. Nebenbei wirkt sie auch gegen die Lustlosigkeit und löst somit sexuelle Blockaden.
3) die Ginseng Wurzel
Diese Wurzel wächst in Ostasien und gehört zur traditionellen chinesischen Medizin. Die enthaltenen Stoffe stärken sowohl das Immunsystem als auch die Leistungskraft bei seelischer und körperlicher Belastung. Außerdem enthält die Wurzel neben Kalzium, Mineralstoffen und Vitaminen (A, B12 und E) auch Saphonine, die sich auf die Potenzsteigerung auswirken. Gingseng wird als Pulver, Tee, Tablette oder Kapsel angeboten und wird über einen Zeitraum von 12 Monaten empfohlen. Darüber hinaus hat der Ginseng keine Nebenwirkung und kann somit auch von Personen mit Herzproblemen eingenommen werden.
4) Arginin
Dieser Wirkstoff wirkt sich nicht nur auf die Potenz positiv aus, sondern auch auf die Fruchtbarkeit. Arginin kommt in Kombination mit anderen Wirkstoffen in verschiedenen Potenzmitteln vor. Wie z.b. in dem bekannten Mittel Androxan, dort werden die Wirkstoffe Arginin und Maca miteinander kombiniert.
5) Damiana
Dieses Mittel kommt aus Mexiko in Mittelamerika. Dieser kleine Strauch hat glänzende und längliche Blätter und blüht im Juli. Die Wirkstoffe in den Damianablättern werden Terpene genannt und haben eine entspannende Wirkung und reduzieren Stress. Außerdem verbessern sie die Durchblutung, was sich wiederum positiv auf die Potenz auswirkt. Die Einnahme erfolgt in der Regel als Likör oder Tee. Um jedoch mögliche Leberschäden zu vermeiden, sollte man die Damianablätter nicht über einen längeren Zeitraum zu sich nehmen.
6) Chrysin
Der Wirkstoff kommt in mehreren Blumen vor und wirkt sich begünstigend auf die Potenz aus. Es bewirkt, in richtigen Mengen, das der Prozess der Umwandlung von Testosteron in Östrogene verlangsamt wird. Dadurch wird im Körper der Testosteronspiegel hochgehalten, dass eine steigende Potenz zur Folge hat.
7) Butea Superba
Diese seltene Pflanze kommt nur in einem kleinen Gebiet im Regenwald von Thailand vor und wächst an großen Bäumen. Zur Anwendung kommt die Pflanzenknollle, die unter anderem einen Testosteron ähnlichen Wirkstoff enthält. Zusammen haben die einzelnen Wirkstoffe sowohl eine Wirkung auf die Potenz als auch eine Wirkung auf die Fruchtbarkeit, außerdem wirkt sie den Erscheinungen des Alters entgegen. Die Einnahme von Butea Superba hat keine Nebenwirkungen.
Neben den pflanzlichen Potenzmitteln können auch Aphrodisiakas einen positiven Einfluss auf die Potenz haben. Diese, aus dem griechischen stammende Bezeichnung, bezeichnet Mittel, die das Lustempfinden erwecken oder steigern sollen.
Dazu gehören die natürlichen Aphrodisiakas wie z.b.:
Zimt
Das ist ein, aus der Rinde des Zimtbaumes gewonnenes Gewürz, das vor allem in Speisen und Getränken zu finden ist. Wobei aber der spezielle Duft des Zimts eine leicht aphrodisierende Wirkung haben soll.
Vanille
Die tropische Kletterpflanze Vanille benötigt vier Jahre um das erste mal zu blühen und gehört zur Familie der Orchideen. Die Blüten öffnen sich aber auch dann nur sehr kurz und müssen, um Schoten zu entwickeln, bestäubt werden. Die Vanille besitzt einen würzig süßen Duft und gehört zu den natürlichen Aphrodisiakas.
Ingwer
Dies ist eine schilfähnliche Pflanze mit bis zu einem Meter hohen Blüten. Die Wurzel der Pflanze wird schließlich als Gewürz verwendet. Ingwer enthält ätherische Öle und wirkt wärmend, schleimlösend und entzündungshemmend. Außerdem dient Ingwer als wirkungsvolles Aphrodisiakum.
Aber auch Nahrungsmittel können eine aphrodisierende Wirkung haben wie z.B.:
Muskatellersalbei
Diese Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütter und wächst in Mittel- und Osteuropa sowie in Westasien. Sie findet Anwendung sowohl als Heilmittel als auch als Gewürz und wirkt unter anderem gegen Menstruationsbeschwerden und als Enzündungshemmer. Außerdem gehört es zu den Aphrodisiakas.
Thymian
Dies ist eine Heil- und Gewürzpflanze und gehört ebenfalls zu den Lippenblütern. Es kommt sowohl in Afrika, Europa als auch in Teilen von Asien vor. Das aromatische Gewürz eignet sich vor allem bei der Zubereitung von Fischgerichten. Jedoch hat es auch noch eine andere Wirkung und zwar hat es eine antibakterielle Eigenschaft und wird bei Atemwegsbeschwerden eingesetzt.
Basilikum
Auch diese Gewürzpflanze gehört zu den Lippenblütern und ist heimisch in Asien und dem tropischen Afrika. Neben seinem Einsatz als Küchengewürz wird es auch als Verdauungsmittel eingesetzt und hat eine schwache entzündungshemmende Wirkung.
Kakao
Die etwa 15 Meter hohe Kakaopflanze wächst in den tropischen Klimazonen. Im Kakao befinden, sowohl Substanzen die stimulierend wirken, als auch stimmungsaufhellende Substanzen, die gegen Depressionen und Liebeskummer helfen sollen. Außerdem hat Kakao eine leicht aphrodisierende Wirkung.
Ebenso wie Austern, Kaviar sowie verschiedenen Früchten (z.B. Erdbeeren).
Aber auch verschiedene Düfte können eine aphrodisierende Wirkung haben wie z.B.
Ylang-Ylang
Ein immergrüner Baum aus den Philippinen und Indonesien aus deren Blüten das Ylang-Ylang-Öl gewonnen wird, der als Parfümduft verwendet wird. Der Duft hat eine positive Wirkung auf Gemütszustände, wie Hass und Eifersucht und hat darüber hinaus auch eine starke aphrodisierende Wirkung.
Patchouli
Diese Pflanze gehört zu den Lippenblüten und aus ihr wird das Patchouli-Öl gewonnen. Dieser holzig und balsamisch-süße Duft wirkt als Aphrodisiakum.
Moschus
Dieser Strauch kommt vor allem in Indien, Ägypten und Mittelamerika vor. Die von der Pflanze stammenden Moschuskörner verströmen aufgewärmt einen leichten Moschusduft und aus ihnen entsteht das Moschuskörneröl, deren moschusartiger Duft als Aphrodisiakum wirkt.
Die natürlichen und pflanzlichen Protenzmittel haben also mitunter die gleiche Wirkung wie die Synthetischen, jedoch mit dem Unterschied, dass diese rezeptfrei erhältlich sind und dem Körper nicht schaden. Markus Zimmer